Montag, 23. Juli 2012

Kantine @ home oder: Kassler mit Kartoffeln und Erbsen

Leider konnte ich auf die Schnelle keine klassischen Formteller mit artgerechter Dreiteilung Fleisch/Sättigungsbeilage/Gemüsesurrogat finden.

Zum Herstellungsprozess in Bildern:





Man nehme: Bier, Senf, Tomatenmark, Sahne. Gern auch Reste vom Teller bzw. aus der Flasche, um die Kantinennote zu unterstreichen.
1/4 l Brühe. Hühner-, Rinder-, Gemüse. was gerade da is. Selbstverständlich Instant.
Kassler. Vom Metzger des Vertrauens. Für mehr Kantinen-Authentizität natürlich vom Discounter.
Etwas Mehl dran. Nicht würzen. (is Kassler)
n
Kartoffeln. Mehlig oder Fest. Egal. Was eben weg muss. Mindestens 20 Minuten überkochen.
Kassler kurz anbraten. oder länger. je nach Geschmack, dem Kassler is das eigentlich egal.
beidseitig. danach rausnehmen.
Zwiebeln zusammen mit etwas Butter in die Pfanne. Paprikapulver nach Gefühl dazuschütten. Wer kein altes, muffiges, zusammengeklumptes Pulver  in den Untiefen seines Gewürzschranks findet, kann sich auch mit frischem Paprika behelfen.

Senf und Tomatenmark im gleichen Verhältnis mit anbraten. Vorsicht: Lüftung an, Fenster auf.

Mit einem Schluck Bier aus dem Handgelenk ablöschen.
Die sich daraus abzeichnende Soße so lange einköcheln lassen, bis das restliche Bier ausgetrunken ist.
(Zeiten können variieren). Brühe dazuschütten. Einkochen lassen.

 Sahne bis zum gewünschten Grad der Flüssigkeit und der farblichen Präferenz reinkippen, umrühren  und durch ein Sieb schütten. Achtung: Soße unter dem Sieb auffangen!

Kassler nochmal eine Runde in der Soße treiben lassen.
Danach ca. 1,5 Stunden bis zur Mittagspause unter Rotlicht warmhalten.

Freien Tisch in der Wohnung suchen. Kollegen aus dem Weg gehen. Mahlzeit!










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